Trotz Ramadan: Syrische gegen Saar-Auswahl

Erste Belastungsproben hat der neue Kunstrasen – wie bereits gemeldet – gut bestanden

 

 

Die Syrer in weiß-rot - im roten Trikot Schiedsrichter Tausend

Die Syrer in weiß-rot – im roten Trikot Schiedsrichter Tausend

Wie bereits am Freitag berichtet (siehe „Historischer Auftakt auf neuem Kunstrasen“ vom 16.06.17) fand zum Auftakt des Turnier Marathon ein erstes und dazu noch ein besonderes Spiel auf dem neuen Kunstrasen des FV 09 Bischmisheim statt. Hans-Jürgen Purkarthofer, der Organisator des eigentlich geplanten 10. Turniers für Hobby- und Betriebsmannschaften, hast uns den folgenden Bericht dazu geschickt.

„Die Arbeiten rundherum laufen noch. Aber auf dem unglaublich grünen neuen Rasen tummeln sich seit Dienstag nun wieder die Fußballer. Nach der Abnahme machten die Jugendmannschaften schon den Anfang. Sie konnten ihr Training auf dem schönen neuen Platz im Allmet kaum erwarten.

Angriff der Gastgeber

Angriff der Gastgeber – abgewehrt

Zur eigentlichen Eröffnung sollten sich am Mittwoch vor Fronleichnam Hobby- und Betriebsmannschaften zu einem Turnier treffen. Doch, wie im vergangenen Jahr kamen die Zusagen erst zögerlich und wurden dann noch – bis auf eine – zurück genommen: Verletzte, Brückentag. Nur „Käpt’n Brosi“ hatte in diesem Mittwoch-Turnier eine gute Trainingsgelegenheit für das Dorfturnier am Freitag und Samstag gesehen und kam.

Angriff der syrischen Auswahl

Angriff der syrischen Auswahl

Für Alexander Brosius und seine Mannschaft, wurde dann doch noch ein Gegner gefunden. Youssuf, ein Syrer mit zwei fußballverrückten Söhnen, fragte Freunde und Bekannte. Und es kamen so viele, dass sie sogar noch das Team von Käpt’n Brosi zahlenmäßig verstärken konnten. Hervorzuheben ist nicht nur, dass sie sich recht kurzfristig entschlossen, zu kommen. Sie kamen trotz eines gravierenden Handicaps: Derzeit sind die Muslime noch im Ramadan, ihrer Fastenzeit. Bis zum Sonnenuntergang ist ihnen also Essen und Trinken nicht erlaubt.

Und sie haben diese Auflage ernst genommen. Das übergebene Wasser wurde lediglich zum Abkühlen über Kopf und Gliedmaßen gegossen. Ihr Einsatz über 2 x 30 Minuten unter „Bischmisser“ Sonne verdient großen Respekt.

Respekt nötigte während des Spiels durchaus auch das fußballerische Vermögen einiger Gäste ab. Sie haben das Spielen, Dribbeln und Schießen offenbar in ihrer Heimat gelernt und waren glücklich über die Gelegenheit, mal wieder zu kicken.

Dafür „quälten“ sie sich dann auch bis zum Schlusspfiff, obwohl die Kräfte doch nachließen.

So waren die Fragen nach dem Spiel denn auch nicht überraschend, ob so etwas nicht regelmäßig organisiert werden könnte. Das Bedürfnis, öfter zu kicken ist ohne Zweifel beträchtlich.

Ach so, das Ergebnis? Nebensache. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass Aktiven-Betreuer Lothar Tausend als Schiedsrichter eingesprungen ist. Der eigentlich geplante Unparteiische Julian Steinmann wurde in der Mannschaft von Alexander Brosius gebraucht…“

 

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