Dorffest 2014 ? Hauptstraße oder Turnplatz ?

 

Bischmisheimer Vereine diskutieren u.a. im Kulturring die Zukunft unseres Dorffestes

 

 

P1040699Kaum ist das 7. Erntedank- und Grumbeerfeschd erneut als „eine runde Geschichte“ gewürdigt, abgerechnet und abgehakt wirft der nächste und letzte Veranstaltungshöhepunkt des Jahres seine Schatten voraus: Der Weihnachtsmarkt am Wochenende 7. und 8. Dezember rund um unsere Schinkelkirche. Doch in der Sitzung des Kulturrings Bischmisheim am 12. November ging der Blick schon weit ins neue Jahr und hier insbesondere um die Zukunft unseres Dorffestes.

Vorsitzender Delf Slotta würdigte – wie immer eingerahmt von seinen Vorstandskollegen Werner Wagner und Kai Hippchen und diesmal unterstützt von einer Hygiene- und Umweltexpertin – zunächst das Engagement aller Vereine und Mitwirkenden beim Erntedank- und Grumbeerfeschd am 7. Oktober in Bischmisheim und Umgebung. Von der Anmeldung zur Teilnahme bis zum Finale hätten alle Beteiligten Wort gehalten und viel Einsatz gezeigt. Schon beim Gottesdienst zur Eröffnung hätten sich um die 140 Personen bei trockenem Wetter eingefunden. Ein besonderes Lob zollte Slotta dem Grumbeer-Express, der zwischen den einzelnen Stationen hin und herpendelte.

Nach dem Abbau wurden die Buden nicht etwa eingelagert, sondern gleich im Bereich Hof der IMG_0190Kirche untergestellt, wo sie auf ihren erneuten Aufbau am Samstag, 30. November vormittags (mit FV 09-Beteiligung) warten (Abbau Samstag, 14. Dezember). Stehen erst mal die Häuschen kann der Weihnachtsmarkt 2013 kommen. Turnverein, Orchesterverein, Kita, VDM, Jäger, Feuerwehr, Kirchengemeinde und nicht zuletzt der Fußballverein machen in diesem Jahr wieder mit. Leider mussten die Landfrauen passen. Das Programm startet samstags (7. Dezember) 16.00 Uhr mit der Öffnung der Stände und Häuschen. Auf dem Programm „Taizé-Singen“ (17.30 Uhr), die offizielle Eröffnung (19.20 Uhr) sowie ein Orchesterkonzert (19.30 Uhr).

Der Sonntag startet mit dem Ökumenischen Gottesdienst um 14.00 Uhr. Anschließend sind die Stände wieder geöffnet. Ein geführter Rundgang durch die Schinkelkirche folgt. Um 18.00 Uhr kommt der Nikolaus… Ein gedrucktes Programm ist in Vorbereitung.

Danach richtete die Versammlung wie gesagt den Blick ins neue Jahr. Eine schöne Tradition ist die Einladung des Kulturrings zum Neujahrsempfang am Montag, 13. Januar 2014 in die Festhalle (Vorbereitung Samstag, 11. Januar ab 9.00 Uhr). Einzelheiten ansonsten noch offen. Fest steht auch schon der Termin der Mitgliederversammlung am Dienstag, 25. März um 19.30 Uhr.

P1060483Und dann ging es in einer ersten Diskussionsrunde um das für 2014 turnusmäßig anstehende Dorffest. Einleitend musste Slotta eingestehen, dass es wachsende Probleme bei dieser traditionellen Veranstaltung gibt – seitens der Teilnehmer, deren Zahl bröckelt, und seitens der Anrainer der Festmeile, der derzeit in desolatem Zustand befindlichen Hauptstraße. Vor diesem Hintergrund wurde als Alternative der Festplatz bzw. Turnplatz ins Spiel gebracht. Was zur Folge hätte, dass ein neues Konzept erarbeitet werden muss. Und möglicherweise auch ein neuer Termin, ein neuer Name, ein neuer Slogan gefunden werden müssen inkl. der Überlegung, die Veranstaltung auf einen Tag zu verkürzen usw. usw. Noch im Jahre 2013 wird P1060481sich ein Arbeitskreis treffen, um in kleinerer Runde Überlegungen anzustellen, ob es überhaupt noch ein Dorffest geben kann und ob das Fest weiter in der Hauptstraße oder neu auf dem Turn- = Festplatz stattfinden soll. Das Votum des FV 09 vorweg: Wir brauchen diesen Festtermin als einen unverzichtbaren Einnahmeposten im Jahresetat… Deshalb wird Fritz Lagaly (im Verhinderungsfalle Rolf-Dieter Ganz) den Fußballverein in diesem Gremium vertreten.

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5 Antworten zu Dorffest 2014 ? Hauptstraße oder Turnplatz ?

  1. ein fest alle zwei jahre ist natürlich auch eine enorme belastung! schade, dass so ein schönes fest an der biederheit der anwohner scheitert. wenn das fest auf dem festplatz an der turnhalle stattfinden muss, wird ihm der großteil seines charmes genommen.
    durch solchen einstellungen (gilt auch für den anwohner des festplatzes, der sich hier beschwert hat) wird die dorfgemeinschaft kaputt gemacht, die vereine, die auf die einnahmen aus solchen festen angewiesen sind, gehen langsam aber sicher pleite und irgendwann wird es im dorf überhaupt keine freizeitveranstaltungen mehr geben. so geht dann irgendwann auch ein dorf zu grunde…

    • ich denke wie geschrieben sind es nur Anwohner und keine Bischmisser. Wenn sie auf den St. Johanner Markt gehen oder sonst ein Fest denken sie auch nicht an die Anwohner. Oder???
      In Bischmisse iss jo nix los, so werden sie bald schon in anderen Orten Feiern mit den Anwohnern dort.

      Wenn ich eine Meinung sollte ich auch dahinter stehen.

      Gruß Paul

  2. Karl-otto Weiermüller

    Solche Leute machen das Dorfgeschehen kaputt. Man sollte sich zuerst mit dem Kulurring zusammensetzen.

  3. Richtig. Auch in der Hauptstraße wird es kein Fest mehr geben. Notfalls werden Anwohner Rechte per gerichtlicher einstweiliger Verfügung sicher gestellt. Irgendwann ist auch mal Schluss. 14 Feste in einem Wohngebiet sind über Jahre hinweg sind auch mal genug. Hier wohnen auch ältere und kranke Menschen! Zudem hat die Stadt einen teuren Festplatz mit Steuergeldern finanziert.
    Sollten wir Anwohner wieder ignoriert werden in dieser Sache geht es vor Gericht. Den Vorschlag das Fest vor den Haustüren der Kulturring Hippchens, Slottas und Co. stattfinden zu lassen wäre eine echte Alternative.

  4. das ist kein guter gedanke.die Anwohner des turnerweg/der Friedrich-ebert strasse sind nicht bereit,noch mehr lärm,dreck und Störungen anderer art hinzunehmen
    wir werden uns mit allen mitteln gegen noch eine Veranstaltung mehr wehren.
    ich kann die Anwohner der hauptstrasse verstehen die keine lust mehr haben ein ganzes Wochenende lang nicht barrierefrei zu ihrem Wohnhaus zu gelangen,sich dafür den garten oder den Hauseingang vollkotzen,-pissen oder-kacken zu lassen.
    ich schlage vor das fest vor der Haustür der Mitglieder des kulturring
    bischmisheim zu veranstalten,dann hat sich das Thema erledigt.
    für den verein tut es mir leid aber das ganze geht doch sehr auf kosten der Anwohner,die nur die plage haben und keinerlei nutzen.

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